Elektroniker/in Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik

Was macht man in diesem Beruf?

Elektroniker/innen der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik planen elektrotechnische Anlagen von Gebäuden sowie deren Energieversorgung und Infrastruktur. Sie installieren die Anlagen, nehmen sie in Betrieb und warten oder reparieren sie bei Bedarf.
 

Was sind die Aufgaben?

Viele Gebäude verfügen über ein komplexes Technik- und Elektroniknetz bei denen Heizung, Lüftung, Licht, Alarmanlagen sowie Internet und Telefonanlagen vernetzt werden. Alle Funktionen sind dann über Leitrechner oder Touchpanel zu bedienen. Als Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik installierst Du bei uns die Vernetzung und Steuerung von Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen. Du baust die zugehörigen Schaltschränke und lernst etwas über die Programmierung von Anlagen. Die Sensoren und Aktoren aller Anlagenteile werden von Dir geprüft und das Zusammenspiel der Anlagen getestet. Du dokumentierst Deine Arbeit sorgfältig, führst Messungen aus, suchst Fehler und weist den Kunden in die Handhabung ein. 
 

Worauf kommt es an?

Bist Du sorgfältig, verantwortungsbewusst, umsichtig, flexibel, lernbereit, hast technisches Verständnis, handwerkliches Geschick, räumliches Vorstellungsvermögen, Freude am Planen und Organisieren und gute Noten in Mathe und Deutsch? Dann bist Du hier genau richtig.

Ausbildungsdauer und Struktur

Die Ausbildungsdauer zum Elektroniker beträgt 3 ½ Jahre. Die Ausbildung erfolgt an den Lernorten Betrieb und Berufsschule. Bei optimalem Ausbildungsverlauf besteht die Möglichkeit einer Ausbildungsverkürzung – mit Abitur und Fachhochschulreife bis zu 12 Monate, bei mittlerer Reife und Fachoberschule bis zu 6.
 

Schulische Voraussetzungen

Rein rechtlich gibt es keine schulischen Voraussetzungen für den Beruf Elektroniker. In der Vergangenheit hatten die meisten Azubis den Realschulabschluss, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhoben hat. Etwa ein Drittel der Ausbildungsanfänger wurden mit Hauptschulabschluss, ein kleiner Prozentsatz ohne Schulabschluss eingestellt.

Weiterbildung

In allen technischen Berufen ist es sehr wichtig, fachlich immer auf dem Laufenden zu bleiben. Mit Lehrgängen und Seminaren kannst Du Dein Wissen in verschiedenen Themen vertiefen:

  • Elektrische Energie- und Anlagentechnik
  • Gebäudesystemtechnik
  • Wartung und Instandhaltung
  • Vernetztes Wohnen/Smart Home


Eine berufliche Weiterbildung kann Dich auf der Karriereleiter weiter nach oben befördern:

  • Elektrotechnikermeister
  • Techniker/-in Fachrichtung Elektrotechnik
  • Technischer Fachwirt
  • Betriebswirt des Handwerks


Ein Studium erhöht Deine Chancen auf eine höhere Position und ein höheres Gehalt (z.B. Bachelor of Science Gebäudetechnik - Gebäude-Elektroengineering).